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Diabetes erkennen und diagnostizieren

Ein vermehrter Harndrang kann ein Symptom für einen Diabetes sein. Da Zucker physikalisch stark wasserbindend ist, müssen Diabetespatienten häufig zur Toilette. Der starke Harndrang führt wiederum häufig zu einem unstillbarem Durstgefühl, sodass die Betroffenen auffällig viel trinken.

 

 

Da die Körperzellen nur eingeschränkt auf die Energie des Zuckers im Blut zugreifen können, sind Schwäche, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen weitere Zeichen für eine mögliche Erkrankung. Der Flüssigkeitsverlust kann auch zu trockener Haut und Juckreiz führen. Schließlich gehören auch Sehstörungen zu den typischen Symptomen eines Diabetes, da der stark schwankende Blutzuckerspiegel zu einem Anschwellen der Linse im Auge führen kann, was Sehstörungen auslöst, die sich nach einiger Zeit zurückbilden.

 

Wie wird Diabetes diagnostiziert?

Um einen Diabetes medizinisch festzustellen ist eine ausführliche Anamnese notwendig, da häufig in der Familie bereits Diabeteserkrankungen vorkommen. Zuverlässige Erkenntnisse liefern Untersuchungen des Blutzuckerspiegels. Dazu können folgende Werte betrachtet werden:

 

  • Nüchtern-Blutzucker: erfolgt meistens morgens nüchtern durch eine Blutentnahme oder Blutzuckertestung
  • HbA1c:  der sogenannte „Langzeitblutzucker“ liefert wichtige Erkenntnisse zum Krankheitsverlauf
  • oraler Glucosetoleranztest (oGTT): beim „Zuckerbelastungstest“ trinkt der Patient eine definierte Menge einer Zuckerlösung und anschließend wird gemessen, wie sich der Blutzuckerspiegel in den darauffolgenden Stunden entwickelt

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