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Risikofaktoren für einen Schlaganfall

Zu den Risikofaktoren eines Schlaganfalls gehören bei Erwachsen in der Regel die Folgen eines ungesunden Lebensstils sowie von sogenannten Zivilisationskrankheiten. Ein erhöhter Blutdruck kann die Folge vielerlei Erkrankungen sein, wie etwa Adipositas, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder Nikotinsucht. Diese Erkrankungen führen unter Umständen zu Gefäßveränderungen, die einen Schlaganfall begünstigen. Aber auch mit steigendem Alter, wächst die Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden.

Ein besonderer Risikofaktor mit bisher unbekannter Ursache ist ein Zusammenhang zur Aura-Migräne. Patient*innen mit dieser Erkrankung erleiden häufig einen Schlaganfall, dem eine Seh- oder Empfindungsstörung vorausgeht.

 

Schließlich stellen auch Frauen, die Hormonpräparate zur Empfängnisverhütung oder zur Begleitung der Wechseljahre nehmen, eine besondere Risikogruppe dar. Kommen bei ihnen weitere Erkrankungen wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht oder Aura-Migräne hinzu, steigt auch das Schlaganfallrisiko weiter an.

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