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Diagnose bei Rückenschmerzen

Bei der Diagnose von Rückenschmerzen wird anhand ihrer Lokalisation, ihrer Dauer oder ihrer Ursache unterscheiden.

Rückschmerzen nach Lokalisation

  • Rückenschmerzen – oberer Rücken: Schmerzen, die oben an der oberen Wirbelsäule auftreten, strahlen oftmals in Schultern, Arme und/oder Hinterkopf aus. 

  • Rückenschmerzen – mittlerer Rücken: Rückenschmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule werden häufig durch Reizungen (Irritationen) großer Muskelgruppen in diesem Bereich oder durch Funktionsstörungen der Rippen-Wirbel-Gelenke ausgelöst.

  • Rückenschmerzen – unterer Rücken: Da die Lendenwirbelsäule anfälliger für Verletzungen und Schädigungen ist als die Hals- und Brustwirbelsäule sind Schmerzen im unteren Rücken am häufigsten. 

Rückschmerzen nach Dauer

  • Akute Rückenschmerzen: Akute Rückenschmerzen sind Rückenbeschwerden, die zum ersten Mal oder nach mindestens sechs schmerzfreien Monaten auftreten und maximal sechs Wochen anhalten. 

  • Subakute Rückenschmerzen: Rückenschmerzen sind subakut, wenn sie länger als sechs Wochen bis maximal drei Monate anhalten.

  • Chronische Rückenschmerzen: Chronische Rückenschmerzen, auch chronisch wiederkehrende (rezidivierende) Rückenschmerzen, dauern länger als drei Monate an. Die Stärke der Schmerzen kann in dieser Zeit variieren. Häufig treten chronische Schmerzen im höheren Alter auf.

Rückschmerzen nach der Ursache

Sind Rückenschmerzen auf eine eindeutige Ursache zurückzuführen, werden sie als spezifische Beschwerden bezeichnet. Sind die Ursachen nicht nachweisbar, werden sie als unspezifische Beschwerden bezeichnet.

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