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Ursachen von Asthma

In einigen Familien tritt Asthma besonders häufig auf. Die Vermutung für ein vererbliches Risiko an Asthma zu erkranken, liegt nah. Darüber hinaus gelten allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen oder auch Neurodermitis sowie ein niedriges Geburtsgewicht als Risikofaktoren für Asthma. Eine weitere Ursache, weswegen zahlreiche Menschen unter Asthma zu leiden haben, ist Rauchen.

 

 

Auflöser

Verantwortlich für Asthma ist das Immunsystem. Reize wie z. B. Pollen wirken als Auslöser (englisch: Trigger). Sie provozieren bei Betroffenen eine Überreaktion des Immunsystems. Bei allergischem Asthma kommen die Auslöser von außen, wie z. B. Pollen oder Tierhaare. Asthma kann aber auch eine nichtallergische Reaktion des Körpers sein. Im Gegensatz zum allergischen Asthma kommen die Reize nicht aus der Umwelt, sondern aus dem Körper selbst, wie z. B. bakterielle oder virale Entzündungen in den Atemwegen.

 

Was passiert bei Asthma im Körper?

Bei der Entzündung der Atemwege schwillt die Schleimhaut an, es wird mehr Schleim als normal produziert und die Muskeln der Bronchien verkrampfen. Dies führt dann zu den typischen Asthma-Symptome wie Atemnot, Beklemmung und Husten. Das Atmen ist demnach erschwert, insbesondere das Ausatmen, wodurch häufig das für Asthma so typische pfeifende Atemgeräusch des Betroffenen entsteht.

 

Welche Risikofaktoren für Asthma gibt es?

Bestimmte Risikofaktoren können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Asthma zu erkranken. Wer bereits an einer Allergie wie etwa Heuschnupfen oder auch Neurodermitis leidet, kann im Zuge einer Atemwegserkrankung auch Asthma entwickeln.

Auch Raucher leiden unter einem erhöhten Asthma-Risiko, da das Nikotin negativ auf die Atemwege einwirkt – das gilt auch für Passivraucher. Rauchen kann zudem die dem Asthma ähnliche Lungenkrankheit Chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) auslösen.

Zu den Risikofaktoren gehören auch (häufige) Atemwegserkrankungen wie eine Bronchitis. Sie reizen die Bronchien dauerhaft und machen sie damit anfälliger für Asthma. Ein zu geringes Geburtsgewicht kann das Risiko eines Neugeborenen, im Laufe der Kindheit an Asthma zu erkranken, genauso erhöhen wie Übergewicht und zu wenig Bewegung im Kindesalter.

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